Lfd. Nr.: 033/2026
Datum: 26. Juli 2026
Alarmzeit: 15:12 Uhr
Stichwort: B:Wald
Einsatzort: Britz, Am Heuweg
Anz. Einsatzkräfte: Britz: 16
Fahrzeuge:
- Erw. Amtswehrführung: ELW1
- Ortswehr Britz: LF20/16, MTW, TLF4000
- Ortswehr Brodowin: TSF-W
- Ortswehr Golzow: LF-KatS
- Ortswehr Sandkrug-Neuehütte: MTW, TSF-W
- Ortswehr Serwest: FwA-Wald (Serwest), LF8/6
Weitere Kräfte: Forst, Fw Groß-Ziethen (TLF16/45), Fw Joachimsthal (TLF4000), Polizei
Einsatzbericht:
In Britz wurde eine Rauchentwicklung in einem Waldstück in der Nähe der Bahnlinie Britz – Eberswalde gemeldet. Die Leitstelle NordOst alarmierte gemäß Alarm- und Ausrückeordnung die Ortswehren Britz, Golzow, Sandkrug-Neuehütte, Brodowin und Serwest zur Brandbekämpfung.
Wir rückten umgehend mit allen Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus.
Bereits bei der Ankunft im Bereich der gemeldeten Brandstelle war eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar. Da die genaue Erreichbarkeit im unwegsamen Waldgebiet zunächst unklar war, richtete die Einsatzleitung auf der Eberswalder Straße im Bereich der Einmündung vorsorglich einen Bereitstellungsraum für alle anrückenden Kräfte ein.
Die anschließende Erkundung zu Fuß ergab, dass in einer Kiefernschonung ein Brand ausgebrochen war, der sich begünstigt durch die Trockenheit in Richtung der Bahngleise ausbreitete. Sichtbare Flammenbildung und starker Rauch erschwerten die Orientierung. Zwei Zufahrtswege konnten schließlich im Nordosten sowie im Südwesten erkundet werden. Eine unmittelbare Wasserentnahmestelle stand vor Ort nicht zur Verfügung.
Zur effektiven Bekämpfung des Feuerüberschlags wurde die Einsatzstelle in zwei operative Abschnitte aufgeteilt:
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Einsatzabschnitt 1 (EA 1): Brandbekämpfung aus südöstlicher Richtung. Hierfür kamen das LF 20/16 Britz, das TLF 4000 Britz, das LF-KatS Golzow sowie im weiteren Verlauf die nachgeforderten Tanklöschfahrzeuge TLF 4000 Joachimsthal und TLF 16/45 Groß-Ziethen zum Einsatz.
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Einsatzabschnitt 2 (EA 2): Brandbekämpfung von nordwestlicher Seite mit dem LF 8/6 Serwest, dem TSF-W Sandkrug sowie dem TSF-W Brodowin.
Der Erstangriff erfolgte über vier wendige D-Hohlstrahlrohre aus allen Himmelsrichtungen. Durch diesen gezielten Wassereinsatz konnte die Brandausbreitung bereits in den Anfangsminuten erfolgreich eingegrenzt werden. Wegen der anhaltenden Trockenheit drohte das Feuer auf den alten Baumbestand überzugreifen. Um durchgehend ausreichend Löschwasser an der Einsatzstelle vorzuhalten, wurden zwei zusätzliche Tanklöschfahrzeuge aus dem Amt Joachimsthal (Joachimsthal und Groß-Ziethen) angefordert. Die Brandbekämpfung zeigte rasch Wirkung. Im Anschluss gruben die Einsatzkräfte den Waldboden mit spezialisiertem Waldbrandwerkzeug um, um letzte verdeckte Glutnester aufzuspüren. Zudem wurde die gesamte Brandfläche (ca. 3.500 m²) gründlich mit der Wärmebildkamera kontrolliert.
Da eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann, wurden die Polizei sowie die Forstbehörde zur Spurensicherung und Begutachtung an die Einsatzstelle gerufen.

