Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Lfd. Nr.: 028/2026
Datum: 7. Juli 2026
Alarmzeit: 6:40 Uhr
Stichwort: H:VU-Klemm
Einsatzort: Golzow, OV L23 Golzow – Britz
Anz. Einsatzkräfte: Britz: 9
Fahrzeuge:

  • Erw. Amtswehrführung: ELW1
  • Ortswehr Britz: TLF4000
  • Ortswehr Brodowin: TSF-W
  • Ortswehr Golzow: LF10
  • Ortswehr Serwest: LF8/6

Weitere Kräfte: Abschleppdienst, Bestatter, Einsatz-Nachsorge-Team, Kriminalpolizei, NEF, Polizei, RTW


Einsatzbericht:

Auf der Landesstraße 23 zwischen den Ortschaften Golzow und Britz prallte ein mit einer Person besetzter Pkw frontal gegen einen massiven Straßenbaum.

Die Leitstelle NordOst alarmierte die Ortswehren Golzow, Senftenhütte, Britz, Brodowin und Serwest zur Technischen Rettung. Zur Koordinierung wurde der Einsatzleitwagen aus Liepe ebenfalls zur Unfallstelle entsandt. Weiterhin wurden der Rettungsdienst sowie die Polizei in Marsch gesetzt.

Wir rückten unverzüglich mit beiden Löschfahrzeugen zur Unfallstelle aus.

Bereits beim Eintreffen bestätigte sich die dramatische Lage. Ein Trümmerfeld erstreckte sich über die Fahrbahn, der Fahrer war im völlig deformierten Innenraum massiv eingeklemmt. Augenzeugen vor Ort berichteten den Rettern zudem, dass im Inneren des Wracks bereits ein Feuer ausgebrochen war.

Für den Einsatzleiter bot sich in den ersten Sekunden der Erkundung eine hochbrisante Lage. Das Fahrzeug hatte im Innenraum bereits Feuer gefangen. Hier zählte jede Sekunde, um eine Brandausbreitung auf die eingeklemmte Person zu verhindern. Sofort wurde ein Löschangriff gestartet, während parallel dazu die schwere technische Rettung mit hydraulischem Gerät vorbereitet wurde.

Den Feuerwehrleuten gelang es binnen kürzester Zeit, den Entstehungsbrand niederzuschlagen. Erst danach konnte der Notarzt des Rettungsdienstes Zugang zum Unfallopfer erlangen, um die medizinische Erstversorgung einzuleiten. Schnell wurde jedoch klar, dass eine Rettung nicht mehr möglich ist. Die schweren Verletzungen durch den Aufprall ließen dem Mann keine Überlebenschance.

Nachdem feststand, dass keine medizinische Rettung mehr möglich war, wurde in enger Abstimmung mit der Polizei die Bergung des Leichnams eingeleitet. Die Feuerwehrleute mussten schweres Gerät einsetzen, um den Verstorbenen aus dem völlig zerstörten Unfallwrack zu befreien.

Für die Dauer der aufwendigen Bergungsarbeiten, die Spurensicherung sowie die Unfallaufnahme durch die Polizei musste die Landesstraße 23 für mehrere Stunden in beide Richtungen voll gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.


Bilder zum Einsatz findet ihr auf der Seite der Amtsfeuerwehr Britz-Chorin-Oderberg:

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