Auch wir haben mit den Folgen der Covid-19-Pandemie zu kämpfen. Wir als „Feuerwehr“ sind Teil der kritischen Infrastruktur und sind uns dieser Verantwortung bewusst. Das oberste Gebot „Ansteckung verhindern, Ausbreitung verlangsamen“ bestimmt aktuell auch unseren Alltag. All unsere Mitglieder sind in vielen Berufszweigen tätig, sodass eine direkte Kontrolle der Ausbreitung nahezu ausgeschlossen ist. Dennoch haben wir als Ortswehrführung in einer Krisensitzung am vergangen Freitag Maßnahmen zur Vermeidung von Ansteckungen festgelegt. Die durch den Landkreis Barnim empfohlenen Maßnahmen haben wir übernommen und ergänzt. So wurden z. B. der wöchentliche Ausbildungsdienst und alle nicht notwendigen Maßnahmen eingestellt. Wir können uns nicht gänzlich aus dem Leben zurückziehen. Im Einsatzfalle sind wir gefordert und müssen uns mit einer möglichen Ansteckung konfrontiert sehen. Wir haben all unsere Mitglieder über die in einer Richtlinie geforderten Hygienemaßnahmen informiert und um strikte Beachtung gebeten. Um dennoch nach einem möglichen Ansteckungsfall in unseren Reihen leistungsfähig zu sein, werden Notfallpläne und Notfallkonzepte erarbeitet. Das Amt Britz-Chorin-Oderberg hat einen Krisenstab eingerichtet, um schnell auf die dynamische Lage reagieren zu können. Mitglied des Stabes ist neben dem Hauptverwaltungsbeamten (Amtsdirektor) auch der Amtswehrführer. Gemeinsam werden anstehende Vorfälle koordiniert und ggf. Maßnahmen ergriffen.

Für uns alle heißt es jetzt: „Bleibt gesund!“