Das Jahr 2019 liegt nun bereits seit einigen Stunden hinter uns.

Als Erstes vorweg, sagen wir DANKE!

Danke, für eine ruhige Weihnachtszeit und ein traditionell ruhigen Jahreswechsel – unsere „Pieper“ blieben stumm. Das zeigt uns euren verantwortungsbewussten Umgang mit Kerzen und Feuerwerkskörpern!

Wir blicken zurück auf anstrengendes und aufregendes Jahr 2019. Die Zahl der Highlights kann man kaum toppen. Neben den zahlreichen Jubiläen der Ortswehren in den Nachbargemeinden stand für uns ein besonderes Fest an. Wir sind mittlerweile 100 Jahre alt/ jung. So feierten wir am 17. August mit euch unseren Geburtstag. Einer der Höhepunkt für uns – für euch hoffentlich auch – war die Übergabe des neuen Tanklöschfahrzeuges TLF4000. Gemeinsam mit euch stellten wir ein Fest auf die Beine, welches so in Britz schon lang nicht mehr gefeiert wurde.

Feste, Feiern und Veranstaltungen stellen nur einen kleinen Teil unserer ehrenamtlichen Arbeit dar. So steht die Aus- und Weiterbildung unserer Einsatzkräfte an oberster Stelle. Nahezu jeden Freitag im Jahr bereiten wir uns auf das immer schwieriger werdende Einsatzgeschehen vor. An 45 Dienstabenden wurden in 93,5 Stunden die wichtigsten Themen vermittelt. Von Rechtsgrundlagen über die technische Hilfeleistung bis zur Brandbekämpfung wurde alles besprochen, geübt und gefestigt. Die Feuerwehrdienstvorschrift 2 schreibt vor, dass jede Einsatzkraft mindestens 40 Stunden laufende Ausbildung absolvieren soll. Damit liegen wir recht gut im „Soll“.

Im vergangenen Jahr wurden wir zu 13 Brand- und 22 Hilfeleistungseinsätzen alarmiert. Das entspricht in Summe ungefähr dem Vorjahresniveau (2018: 38; 2019: 35). Im Jahr 2019 wurden jedoch deutlich mehr Brandeinsätze verzeichnet (2018: 8; 2019: 13).

Zu den „besonderen“ Einsätzen zählen die Waldbrandbekämpfung als Teil der Brandschutzeinheit Barnim in Felgentreu (Landkreis TF) und Ziltendorf (Landkreis LOS). In je 24-Stunden-Schichten unterstützten wir mit Mannschaft und Gerät.

Im April wurde bei einem Gebäudebrand in Britz eine Modellwerkstatt zerstört. Ein Übergreifen auf das Wohnhaus konnte verhindert werden.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Joachimsthal benötigten am 25. September Unterstützung bei der Bekämpfung eines Bungalow-Brandes.

Einer der langwierigsten Einsätze musste am 27. August bei der Eberswalder Wurst GmbH abgearbeitet werden. Hier kam es bei Reinigungsarbeiten zu einer chemischen Reaktion. Zur Bewältigung der Lage wurden wir von der Gefahrstoffeinheit unseres Landkreises unterstützt.

Auch beim Brand in der Eberswalder Maria-Magdalenen-Kirche unterstützten wir mit 9 Einsatzkräften.

Insgesamt kamen 11 Personen bei den Einsätzen zu Schaden.

Auch wenn wir meist eine schlagkräftige Truppe sind, so stehen wir besonders bei Alarmierungen die der Zeit von Montag bis Freitag von 7-17 Uhr häufig unter Druck. Die Hälfte der Einsätze findet in diesem Zeitraum statt. Statistisch gesehen stehen 7 von 22 Einsatzkräften zur Verfügung. Klingt gut, doch haben am 9. September nur 2 von 22 Einsatzkräften den Weg zum Gerätehaus gefunden! Das kann passieren und wird sich ohne neue Mitglieder auch künftig nicht ändern! Die Tageseinsatzbereitschaft stellt alle Feuerwehren vor große Probleme!

Du suchst nach guten Vorsätzen für das Jahr 2020? Dann werde Teil unserer „Familie“ und leiste einen Beitrag für unsere Gesellschaft! Helfen in Not ist unser Gebot! Das schafft ein gutes Gefühl und die Anerkennung der Bevölkerung ist dir sicher! Infos findest du auf unserer Internetseite in der Rubrik „Wir suchen Dich!“.

Wir sagen Danke an alle Kameradinnen, Kameraden, Familien, Freunde, Unterstützer, Förderer, Helfer, Arbeitgeber und wünschen ein erfolgreiches und spannendes Jahr 2020!

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