Auch wir waren, am vergangenen Freitag, auf dem Eis unterwegs, nicht zum Schlittschuh fahren oder Eishockey spielen, sondern um das Retten von Personen üben. Immer wieder kommt es vor, dass Personen die Tragfähigkeit von Eisflächen auf Gewässern falsch einschätzen. Erst ab einer Dicke von 10 cm ist die glatte Oberfläche geeignet um mehrere Personen zu tragen. Hierbei ist auf „versteckte Fallen“ zu achten! Warme Strömungen oder Wasser- Zu- und Abläufe verringern die Dicke des Eises rapide. Somit ist immer mit großer Sorgfalt die Eisfläche zu prüfen.

Um für den Ernstfall gewappnet zu sein, führten wir am Freitag mehrere Übungen auf einem zugefrorenen See durch. Was ist zu tun, welche Gerätschaften können genutzt werden und wie kann man der im Eis eingebrochenen Person zur Hilfe kommen. Im Vorfeld, in der warmen Fahrzeughalle, wurden einige grundlegende Punkte besprochen. Dann hieß es „warm anziehen und Fahrzeuge besetzten“. Am See eingetroffen wurden einige Szenarien durchgespielt und die Handhabung der Gerätschaften geübt. Bei eisigen Temperaturen kamen wir schnell ins Schwitzen.

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